top of page
rieckens-landmilch-eichhof-bio-regenerative-landwirtschaft-kuehe-kreislauf-kunst.jpg

holistisches Weidemanagement

Unsere Rinder sind die Heiler des Bodens.

Ein Zusammenspiel zwischen Tier und Natur

Der gesündeste Boden der Welt ist Grasland, das von großen Herden beweidet wird – denn das ist die Art und Weise, wie die Natur seit Jahrtausenden funktioniert. Dieses Prinzip hat der Visionär Alan Savory in das Holistische Weidemanagement (Holistic Planned Grazing) übersetzt.

Unsere Kühe sind nicht einfach nur Milchlieferanten, sie sind die Heiler unseres Bodens.

rieckens-landmilch-eichhof-bio-regenerative-landwirtschaft-kuhherde-weide.jpg

Die Herde imitiert die Wildnis

Savory nahm sich große, natürlich existierende Wildherden zum Vorbild, die auf ihrer Wanderung von Raubtieren eng beieinander gehalten werden. Dieses Bild haben wir auf unsere Nutztierhaltung übertragen.

Wir halten unsere Rinder in Herden und simulieren die Wanderung der Wildtiere durch ein ausgeklügeltes Management unserer Weideflächen. Zäune übernehmen die Aufgabe der einstigen Raubtiere, indem sie die Herde nah beisammen halten und sie in kurzen, intensiven Intervallen auf immer neue Parzellen leiten.

Tempo und Regeneration: Der Boden wird gefüttert

Der Schlüssel liegt in der Dynamik: Die Kühe weiden nur kurz und sehr intensiv auf einem kleinen Stück Land, bevor sie auf die nächste Parzelle wechseln. Im Gegensatz zur konventionellen Dauerbeweidung hat dies zwei entscheidende Effekte:

Mulchschicht und Bodenschutz

 

Die Vegetation wird zu großen Teilen platt getreten, anstatt bis auf den Wurzelhals vertilgt zu werden. Dadurch entsteht eine Art Mulchschicht, die den Boden konserviert. Aus dieser Mulchschicht entspringt neues Wachstum nach oben und eine stetig wachsende Humusschicht nach unten.

Kohlenstoffspeicher

 

Durch das intensive, aber kurze Weiden und die natürliche Düngung (Kot und Urin) wird die Biomasse im Grünland zur Humusbildung angeregt und der Kohlenstoffspeicher im Boden massiv ausgebaut.

rieckens-landmilch-eichhof-bio-regenerative-landwirtschaft-agroforstsystem-pappel-kuehe-we
rieckens-landmilch-eichhof-bio-regenerative-landwirtschaft-agroforst-kühe-kuhweide.jpeg

Klimaschutz durch die Kuh

Die Produktivitäts- und Gesundheitsunterschiede zwischen konventionell und holistisch gemanagten Flächen sind beeindruckend. Wir sehen, wie die Kuh ihren Status als "Klimagaserzeugerin" verliert und zum klimaschützenden Element unserer Landnutzung wird – eine Erkenntnis, die auch Anita Idel in ihrem Buch „Die Kuh ist kein Klimakiller“ eindrucksvoll erklärt. Mit einfachen Mitteln erzielen wir hier große Erfolge im Umgang mit Wasser (verbesserte Infiltrationsrate) und Boden (Humusaufbau).


Mit dem Holistischen Weidemanagement bringen wir das Tempo und die heilende Dynamik der Natur zurück auf unsere Flächen, um sie widerstandsfähig und fruchtbar zu machen.

Theorie und Praxis

Auf dem Eichhof ist das Weidemanagement verglichen mit dem perfekten Holistic Planned Grazing nach Alan Savory etwas intensiver. Die hohe Milchleistung unserer Holsteiner Kühe verlangt die Gräser nicht ganz so groß werden zu lassen, sondern relativ früh zu beweiden. Dadurch ist die Kohlenstoffbindungsrate nicht ganz so extrem.

 

Dennoch ließ sich bereits nachweisen, dass auf unseren Flächen aktiv Kohlenstoff aufgebaut wird. Wir orientieren uns an den Prinzipien, müssen dennoch immer wieder vom perfekten System zu unserem Kontext Abstriche machen und Kompromisse eingehen. Stetige Verbesserung ist dennoch das allübergreifende Ziel unsres Managements.

rieckens-landmilch-eichhof-bio-regenerative-landwirtschaft-kuh-herde.jpg

Kontakt aufnehmen

Habt ihr Fragen zu den Produkten, braucht ihr Hilfe bei einer Bestellung oder habt ihr einfach Lust auf einen Schnack? Wir freuen uns immer über eure Nachrichten, euer Feedback und eure Anregungen. Schreibt uns einfach über das Formular – wir melden uns so schnell wie möglich bei euch.

Unsere Förderer und Partner

partner-preis.png
partner-eu-sh.png
partner-eu-sh.png
partner-feinheimisch.png
partner-defaf.png
partner-agroforst-monitoring.png
partner-alfred-toepfer.png
partner-bundesministerium.png
partner-bioland.png
bottom of page