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Gülle

Unser Weg, sie verträglicher zu machen.

Eine unnatürliche Ressource mit Potenzial

Im Winter, wenn die Weiden zu nass sind, bleiben unsere Tiere im Stall. Das ist die günstigste Art der Haltung, und der Spaltenboden sorgt dafür, dass die Kühe und das Jungvieh auf sauberen Flächen laufen. Alles, was dort anfällt, landet im Güllpott – bis zu eine Million Liter lagern wir dort über die Wintermonate. Da die Natur im Winter keine Nährstoffe aufnimmt und die Böden nicht befahrbar sind, ist das Ausbringungsverbot von Dezember bis Februar absolut sinnvoll, um die Umwelt zu schützen.

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Warum Gülle eigentlich unnatürlich ist

Von Natur aus ist es nicht vorgesehen, dass Kot und Urin vermischt werden. Gülle ist daher ein Stoff, der so in der freien Natur nicht vorkommt. Durch die chemische Reaktion entstehen Ammoniak sowie Klimagase wie Methan und Lachgas, die in die Atmosphäre entweichen. Mist wäre hier zwar weniger schädlich, weil die Flüssigkeiten besser gebunden werden, aber ein kompletter Umbau aller Stallungen ist für uns jedoch keine Option.

Unser Weg, die Gülle verträglicher zu machen

Zum Glück können wir nachhelfen: Wir mischen Pflanzenkohle und Gesteinsmehle unter die Gülle. Diese Stoffe binden das flüchtige Ammoniak. Das reduziert die Nährstoffverluste im Stall, beim Lagern und beim Ausbringen enorm. Ein schöner Nebeneffekt: Es stinkt deutlich weniger – ein echter Mehrwert für uns bei der Arbeit und für alle Menschen, die in der Nähe unserer Felder leben.

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Jeder Kilogramm Stickstoff zählt

Besonders im Ökolandbau ist Stickstoff ein kostbares Gut, da wir ihn nicht einfach zukaufen können. Wenn wir das Ammoniak durch Pflanzenkohle oder Gesteinsmehl direkt an die Wurzel bringen, steigern wir die Erträge und die Bodenfruchtbarkeit. Wir nutzen diese Materialien sogar schon in den Liegeboxen und im Futter. Dort binden sie Bakterien und Säuren, was Entzündungen bei den Tieren vorbeugt und die Hygiene im Stall verbessert.

Mist veredeln statt einfach nur lagern

Den Mist aus unseren Streuställen kompostieren wir so gut es geht. Schon im Stall setzen wir regelmäßig effektive Mikroorganismen ein, um Fäulnis zu verhindern. Sobald der Boden im Winter befahrbar ist, setzen wir eine Kompostmiete auf. Durch diese mikrobielle Karbonisierung verändern wir die Biologie des Mistes entscheidend: Das Düngemittel wird für unsere Pflanzen viel besser verfügbar. Statt klimaschädlicher Ausgasungen und Fäulnis setzen wir auf ein belebtes Mikrobiom, das unseren Boden und die Pflanzen stärkt.

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