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Biointensiver Gemüsebau
Kleine Fläche. Geringfügig maschinisiert. Intensiv. Schlank.
Unsere Turbokraft für gesunde Böden
Wir denken in großen Kreisläufen, aber wir wissen auch, dass die größte Leistung manchmal in der kleinsten Fläche steckt. Der Biointensive Anbau – oft auch als Market Gardening bezeichnet – ist für uns das perfekte Beispiel dafür, wie wir auf minimalem Raum maximale Ökosystemleistung erzielen können.
Es geht darum, Flächen so intensiv zu bewirtschaften, dass eine Familie davon leben kann – ohne dabei die Ressourcen der Natur zu verbrauchen und sie stattdessen aktiv aufzubauen. Aktuell findet der Biointensive Anbau lediglich für unsere eigene Versorgung im Hausgarten Aufmerksamkeit. Wir arbeiten daran einen Betriebszweig aufzubauen, um euch mit bestem knackfrischem Gemüse zu versorgen.

Die Prinzipen dahinter
Pioniere wie Jean-Martin Fortier und Richard Perkins haben gezeigt, wie man die Produktivität eines Hektars Land um das Vielfache steigern kann, verglichen mit konventionellem Ackerbau:
Nährstoffe durch Kompost: Wir ernähren den Boden und nicht die Pflanze. Nährstoffe werden in Form von Kompost und Mulch appliziert, der nicht nur düngt, sondern auch Kohlenstoff in den Boden bringt.
Vielfalt statt Monokultur: Das System lebt von Vielfalt. Wir kultivieren eine große Zahl verschiedener Pflanzenarten auf engem Raum. Das schützt den Boden, fördert die Biodiversität und bietet eine diversere, gesündere Ernährungsgrundlage.
Wasser bewusst nutzen: Durch Maßnahmen wie dem Mulchen und geringe Pflanzabstände verbessern wir den Wasserhaushalt des Bodens enorm. Durchdachte Bewässerungssysteme und ein eigenes Wasserdepot, das das Regenwasser unserer Dachflächen sammelt, sparen wir einiges der wertvollen Ressource, während es unseren Pflanzen an nichts mangelt.
Ökonomie trifft Ökologie
In einer ausgeklügelten Fruchtfolge und Beetrotation wird die Fläche optimal genutzt. Oft werden so bis zu drei verschiedene Kulturen während einer Vegetationsperiode kultiviert. Mischanbau reduziert ungenutzte Fläche. Die Flächenleistung wird maximiert.
Das Prinzip von biointensivem Anbau zeigt uns, dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen können, wenn wir uns an der Natur orientieren und sie integrieren. Die finanzielle Leistung der Fläche kann sogar um ein Vielfaches höher sein als im normalen Ackerbau!
Diese Form der Landwirtschaft mündet fast immer in der Direktvermarktung oder in der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi). Wir sind eng mit Ihnen, unseren Verbrauchern, verbunden und wissen, wofür wir arbeiten.
Fazit: Auch auf kleinster Skala kann man einen riesigen Beitrag für den Boden, das Klima und die Gemeinschaft leisten.

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