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Rieckens Molke

Über unser Molke

Molke entsteht bei der Produktion von Frischkäse/ Quark. Sie zeichnet sich durch einen sehr geringen Fett- und Eiweißgehalt aus. Dagegen hat die Molke viele Vitamine und Mineralstoffe. Wir bieten neben der Naturmolke auch die Geschmacksrichtungen Pfirsich-Maracuja, Viel-Frucht, Holunderblüte- und Johannisbeer-Zitrone. Wir setzen der Molke Fruchtsirup zu, der aus Haltbarkeitsgründen mit Konservierungsstoffen versetzt ist.

 

 

Was ist Molke?

Molke ist ein wertvolles „Nebenprodukt" bei der Käseerzeugung. Die Milch wird zur Gewinnung von Käse durch Lab und Säurebakterien zum Gerinnen gebracht. Dabei wird der feste Teil der Milch, der Käsebruch, der vor allem aus dem Eiweißanteil Casein und Milchfett besteht, von der Molkenflüssigkeit getrennt.

Die Molke hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, vor allem Kalium, Kalzium, Phosphor, sowie an Milchzucker und zahlreichen Vitaminen. Arm an Fett und Eiweiß bietet Molke lebenswichtige und hochwertige Proteine, vor allem Albumin. Albumin senkt, als körpereigener Eiweißstoff, den Appetit und steigert die gute Laune.

Milchzucker hat den Vorteil, dass er im Gegensatz zu Glukose, die in unserer „modernen" Ernährung allgegenwärtig ist, den Fettsäureabbau nicht blockiert. Untersuchungen haben ergeben, dass Molkeeiweiß die höchste bekannte biologische Wertigkeit überhaupt besitzt.

Geschichte der Molke

Bereits im Altertum gab es Molkeheilstätten und auch der Naturheiler Hippokrates (4. Jahrhundert v.Chr.) nutzte die wohltuende Wirkung von Molke vor allem bei der Behandlung von Gicht und Lebererkrankungen. Im Römischen Reich wurde die Molke nach den Fressgelagen und bei Verstopfung eingesetzt. Die schönen Römerinnen verwendeten das Naturprodukt innerlich und äußerlich für eine Haut wie „Milch und Honig". Im Mittelalter galt Paracelsus als begeisterter Verordner von Molke.

Als sich im 18. Jahrhundert das Kurwesen zunehmend entwickelte, kam die Molke vor allem dort zum Einsatz. Kaiser, Könige, Dichter, Denker und alle, die etwas auf sich hielten, nutzten sie, um die Wohlstandskrankheit Gicht zu behandeln, Darmbeschwerden zu lindern oder badeten in Molke, um sich einer schönen und gesunden Haut zu erfreuen.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde es jedoch um die Molke still. Erst an der Schwelle zum dritten Jahrtausend gilt das Naturtalent als "Geheimrezept" bei Sportlern, Wellness- und Fitness-Begeisterten, Abspeckwilligen und gesund-heitsbewussten Menschen.